Es ist an dieser Stelle, erstens, ein Fußweg (Bild „Der Uferweg“)direkt am See, ein weiterer Fußweg an der Uferböschung,(Bild „Weg an der Böschung“)
und natürlich ein „echter“ breiter Gehweg (Bürgersteig) auf der Seite der Wohnbebauung, natürlich auch für Fußgänger.(Siehe Bild „Der Gehweg natürlich zugeparkt“)
Mittendrin ist dann die Bismarckallee. Dort parkt auf beiden Seiten alles, was vier oder mehr Räder hat. Busse im Bereich des Jugendgästehauses, Wohnmobile und PKW in bunter Reihe auf dem Rest der Straße, natürlich auch beidseitig, und zwar in dicht geschlossenen Reihen. Wer sich jetzt fragt wo denn nun die Fahrradstraße ist, der muss sich zwischen die Autoreihen begeben, wo sich die Radler den Platz, auf dem sich kaum 2 PkW begegnen können, mit diesen teilen müssen.(Siehe Bild „Die Fahrradstraße“) Gott sei Dank kann man von dort den Aasee kaum sehen, so dass die Radler auch nicht in Versuchung kommen können sich von Segelbooten, Tretbooten und flanierenden Fußgängern ablenken zu lassen. In diesem Falle würde es dann noch gefährlicher als es dort sowieso schon ist. Diese Gefahr ergibt sich auch dadurch, dass es an der Bismarckallee einige Hotels gibt, deren Gäste die Straße als Parkplatz nutzen. Man kann das sehr gut daran erkennen, dass sich dort Fahrzeuge aus allen Teilen der Republik ein Stelldichein geben. Aus meinen eigenen, langjährigen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Fahrer dieser Autos es offensichtlich nicht gewohnt sind, auf so engem Raum mit relativ vielen Radfahrern klar zu kommen. Da geht mit erschreckender Regelmäßigkeit eine Fahrertür auf, der man hoffentlich ausweichen kann, oder der Fahrer eines PKW scheint über Nacht vergessen zu haben, dass es auf der Straße eine Geschwindigkeitsbegrenzung (30 km/h) gibt. Eigentlich wie auf allen Fahrradstraßen. Vielleicht, und das habe ich auch schon erlebt hat es ein Hotelgast am Morgen furchtbar eilig, und schert sich nicht um die Belange der Radfahrer. Hupen hilft ja sonst auch immer!




