Parken wie man will in Münster

Es fällt überall auf wie einfach es ist in Münster zu parken. Halteverbot, oder 2. Reihe, kein Problem. Auch Radwege sind kein Tabu in Münster. Ist ja auch einfach. Es werden sogar extra die Straßen asphaltiert, damit man sänftengleich über die Straße gleitet.

Halteverbot, nicht für mich.
Radweg, wo denn ?
Glattes gleiten!!
Zweite Reihe parken, auch über gehweg und Radweg.

Wie ist das denn woanders ?

Fahrradstraßen haben dem Namen nach einen klaren Sinn, doch das Zusammenspiel zwischen Radlern und motorisiertem Verkehr läuft nicht immer ohne Probleme. Unwissenheit und Ungeduld führen zu gefährlichen Situationen.

Hans Witte ist Anwohner der Kantstraße in Lünen, kurz vor der Bahnunterführung und der Zufahrt zum Victoria-Center. Seit das Einkaufszentrum eröffnet hat, rollt der Verkehr wieder verstärkt durch die Straße und das bringt Schwierigkeiten, berichtet der Lüner. Denn obwohl die Kantstraße eine Fahrradstraße ist, ziehen die Zweiradfahrer häufig den Kürzeren. „Fahren Radfahrer nach Vorschrift zwischen den beiden roten Streifen, kommen Autofahrer und hupen, um die Radfahrer aus dem Weg zu haben“, hat Hans Witte zum Beispiel beobachtet. Der Anwohner glaubt, dass es mehrere Gründe für seine geschilderten Probleme gibt. Ein großes Schild weißt zwar an der Kreuzung der Kantstraße mit der Kupferstraße auf die Fahrradstraße hin, doch unter Umständen registrieren Autofahrer das Verkehrszeichen beim Abbiegen schlicht nicht. Fahrrad-Symbole auf dem Asphalt, die an einigen Stellen durch Abnutzung und Bauarbeiten an der Fahrbahndecke schlecht zu erkennen sind, tun ein Übriges.

Ein einziges Auto auf der Fahrradstraße ?  Für Münsteraner ein Traum !! Und wie breit die ist !! Aber selbst dort gibt es Probleme. Offensichtlich aber auf einem ganz anderen Niveau.

Es kann viel passieren auf der Bismarckallee.

POL-MS: „Kettenreaktion“ führt zum Unfall mit Radfahrerinnen

Münster (ots) – Eine „Kettenreaktion“ hat heute (16.09.2016) gegen 07:35 Uhr auf der Bismarckallee zu einem Unfall mit Radfahrern geführt. Ein Müllwagen befuhr die Bismarckallee in Richtung Jugendgästehaus, als diesem Fahrzeug vier Radfahrerinnen entgegenkamen. Als die erste Radfahrerin erkannte, dass es eng werden könnte, bremste sie stark ab. Die hinter ihr fahrende Radlerin bremste daraufhin auch stark, kam ins Straucheln geriet gegen den Müllwagen. Dadurch fiel sie zu Boden. Die hinter ihr fahrende Frau konnte dann nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Rad der auf dem Boden liegenden Frau. Gleichzeitig prallte die letzte Radfahrerin noch gegen ein dort parkendes Auto. Bei der ganzen Kettenreaktion wurde glücklicherweise nur eine Radfahrerin leicht verletzt.

POL-MS: Kennzeichen am Streifenwagen gegen Bierdose getauscht – Polizei sucht Zeugen

Münster (ots) – Am Sonntagabend (01.05., 23.09 Uhr bis 23.20 Uhr) entwendeten Unbekannte an der Bismarckallee von einem Streifenwagen ein Kennzeichen. Die Beamten waren bei den feiernden Menschen am Aasee im Einsatz und parkten den Wagen dort. Als sie zurückkamen, stellten sie den Diebstahl des hinteren Kennzeichens fest und fanden auf dem Stoßfänger eine zurückgelassene Dose Bier. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

POL-MS: Skoda an der Bismarckallee beschädigt und geflüchtet – Zeugen gesucht

Münster (ots) – Ein Unbekannter fuhr am Dienstag (10.02.15, 11.30 – 15.00 Uhr) gegen einen geparkten Skoda an der Bismarckallee und flüchtete. Der graue Kombi stand in Höhe der Hausnummer 37 bis 41 und wurde vorne links erheblich beschädigt. Es entstand Sachschaden von etwa 2000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

POL-MS: Täter steigen ins Auto ein

Münster (ots) – Am Samstagvormittag (26.07.2014, 09:30 Uhr – 10:18 Uhr) haben Unbekannte aus einem VW Bulli an der Bismarckallee einen Rucksack mit zwei Laptops gestohlen. Die Täter schlugen die Seitenscheibe des Autos ein, kletterten hinein und holten sich die Beute aus dem Kofferraum. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

Fahrradstraßen, was macht diese Straßen aus !

Das Schild „Fahrradstraße“ ändert alles. Wirklich? Was dürfen Pkw-Fahrer auf Fahrradstraßen? Und was Radfahrer? Fahrradstraßen sind, wie der Name bereits sagt, Radlern vorbehalten.

„Sie bestimmen das Tempo und dürfen nebeneinander fahren“, wenn die Autofahrer nicht gerade einen Termin haben, und zum Warten keine Lust haben.

Für Pkw-Fahrer ist die Fahrradstraße verboten – es sei denn, ein Zusatzschild erlaubt es, etwa die Aufschrift „Kfz-Verkehr frei“. Das ist natürlich in Münster der Fall !

Auf allen Fahrradstraßen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Daran müssen sich nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer halten. Und wenn es ein Autofahrer eilig hat, dann muss er halt mal hupen.

Autofahrer müssen beim Überholen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu Radfahrern halten. Dabei gilt: „Autofahrer dürfen keinen Druck ausüben“ Das mit dem Abstand ist in Münster auf der Bismarckallee NICHT möglich ! Das Druck ausüben schon !

Pkw-Fahrer dürfen sich nicht an den Radlern vorbei zwängen. Sie sollten langsam heranfahren und bei günstiger Gelegenheit überholen. Günstig scheint in Münster der Moment zu sein, wenn die Geduld der Autofahrer zu Ende ist.

Auch wenn Radler auf Fahrradstraßen das Hoheitsrecht haben, dürfen sie nicht kreuz und quer auf der Straße herumfahren. Geht ja auch fast nicht, so breit ist die Bismarckallee ja nun mal nicht.

Das Rechtsfahrgebot gilt auch für Radfahrer. Auch wenn einem links und rechts die Autotüren „zuwinken“ ??

Also Leute (Radfahrer) fahrt vorsichtig ! Vielleicht ist die parallel verlaufende Scharnhorststraße sogar sicherer, weil breiter?

Münsters Fahrradstraße am Aasee ( Bismarckallee )

Der Uferweg

Es ist an dieser Stelle, erstens, ein Fußweg (Bild „Der Uferweg“)direkt am See, ein weiterer Fußweg an der Uferböschung,(Bild „Weg an der Böschung“)

Weg an der Böschung

und natürlich ein „echter“ breiter Gehweg (Bürgersteig) auf der Seite der Wohnbebauung, natürlich auch für Fußgänger.(Siehe Bild „Der Gehweg natürlich zugeparkt“)

Parken um jeden Preis. Behinderung muss hingenommen werden. Ist das so?

Mittendrin ist dann die Bismarckallee. Dort parkt auf beiden Seiten alles, was vier oder mehr Räder hat. Busse im Bereich des Jugendgästehauses, Wohnmobile und PKW in bunter Reihe auf dem Rest der Straße, natürlich auch beidseitig, und zwar in dicht geschlossenen Reihen. Wer sich jetzt fragt wo denn nun die Fahrradstraße ist, der muss sich zwischen die Autoreihen begeben, wo sich die Radler den Platz, auf dem sich kaum 2 PkW begegnen können, mit diesen teilen müssen.(Siehe Bild „Die Fahrradstraße“) Gott sei Dank kann man von dort den Aasee kaum sehen, so dass die Radler auch nicht in Versuchung kommen können sich von Segelbooten, Tretbooten und flanierenden Fußgängern ablenken zu lassen. In diesem Falle würde es dann noch gefährlicher als es dort sowieso schon ist. Diese Gefahr ergibt sich auch dadurch, dass es an der Bismarckallee einige Hotels gibt, deren Gäste die Straße als Parkplatz nutzen. Man kann das sehr gut daran erkennen, dass sich dort Fahrzeuge aus allen Teilen der Republik ein Stelldichein geben. Aus meinen eigenen, langjährigen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Fahrer dieser Autos es offensichtlich nicht gewohnt sind, auf so engem Raum mit relativ vielen Radfahrern klar zu kommen. Da geht mit erschreckender Regelmäßigkeit eine Fahrertür auf, der man hoffentlich ausweichen kann, oder der Fahrer eines PKW scheint über Nacht vergessen zu haben, dass es auf der Straße eine Geschwindigkeitsbegrenzung (30 km/h) gibt. Eigentlich wie auf allen Fahrradstraßen. Vielleicht, und das habe ich auch schon erlebt hat es ein Hotelgast am Morgen furchtbar eilig, und schert sich nicht um die Belange der Radfahrer. Hupen hilft ja sonst auch immer!